Was von Jesus blieb!

Zwei Menschen ziehen durch die Nacht,

von Sternen am Himmel bewacht,

sie suchen zum Schlafen ein Bett,

eine Herberge sauber und nett.

Sie hat beim Gehen schon Schmerzen,

trägt ein Kind gleich unter dem Herzen,

und sie weiß das die Tage gezählt,

ihr Kind will hinaus in die Welt.

 

Ein Stall dort am Feld lädt sie ein,

die Nacht dort im warmen zu sein,

liegt ein Ochse drinnen, im Heu,

und ihr Esel liegt bald schon dabei.

Und dort wird das Kindlein geboren,

zum Erlöser der Welt auserkoren,

die Lieder der Freude erklingen,

als Hirten und Engeln dort singen.

 

Ein Heiland, ein König der Welt,

kommt in den Stall auf dem Feld,

beschenkt von den Völkern der Erde,

auf das er ihr Anführer werde.

Lange Jahre sind nun schon vergangen,

am Kreuz hat man ihn aufgehangen,

und erzählt sich bis heut die Geschicht,

doch ein Herrscher, das wurde er nicht.

 

Nur die Gier herrscht über die Welt,

und der Gott dort ist nur das Geld,

nicht nur die Liebe hat keinen Wert,

auch das Leben wird nicht geehrt.

Von dem Heiland blieb eine Sage,

ist Erinnerung schwammig und wage,

die Vergebung die er uns gespendet,

und die Hoffnung, sie waren verschwendet!

 

 

Weihnachten, Hoffnung und Sinn

Ein Stern strahlt hell am Firmament,

sein Licht, es zeigt den Weg der Freude,

seit langer Zeit der Mensch ihn kennt,

er bringt die Hoffnung uns auch heute.

Darum macht euch jetzt auf die Reise,

und folgt dem Stern, dem Licht der Welt,

kommt, hört das kleine Lied, dass leise,

euch von der Liebe macht erzählt.

Die Hoffnung ist der Kern des Lebens,

sie macht euch für das Glück bereit,

und wer ihr folgt, geht nicht vergebens,

das ist der Sinn der Weihnachtszeit.

Wie schön wäre es wenn wir Menschen wären!

Warum sind Menschen manchmal so brutal zueinander?

Warum messen wir uns am Vermögen(oder Unvermögen) anderer?

Warum macht Reichtum hungrig und nicht satt?

Warum ist Macht fast immer zügellos?

Warum kann sich kein Mensch mehr freuen über die Wunder die uns umgeben?

Warum sind Religionen nicht friedlich sondern oft mörderisch?

 

Wieso können wir nicht auf Gewalt verzichten?

Wieso lassen wir uns von dem Beeinflussen was andere tun, sagen, oder besitzen?

Wieso ist Gier unser Lebensbegleiter?

Wieso wollen wir andere gnadenlos beherrschen?

Wieso sehen wir die Schönheit unserer Erde nicht mehr?

Wieso lassen wir nicht jedem seinen Glauben?

 

Wie schön wäre eine Welt ohne Kampf!

Wie schön könnte ein zufriedenes Leben sein!

Wie schön wäre es wenn alle satt würden!

Wie schön wäre eine wirklich demokratische Welt!

Wie schön wäre es wenn wir die Erde respektieren würden!

Wie schön wäre es wenn wir an eine Zukunft für alle in Frieden glaubten!

 

Wie schön wäre es wenn wir Menschen wären!

Dein Weg zu dir

 

Dein ist die Kraft des Universums,

du trägst mit dir den Lauf der Zeit,

was auch geschieht, es muss geschehen,

damit dein Weg zur Zukunft führt.

Jeder ist ein Teil vom Ganzen,

kein Dasein lebt für sich allein,

was wir zerstören, ist verloren,

was wir erschaffen, stärkt den Kreis.

Ein leerer Platz wird neu vergeben,

neues erwächst aus dem Verlust,

Erfahrung bleibt und wird zum Wert,

der sich vervielfacht für die Welt.

So geh voran und folg der Zukunft,

sei du der Weiser für die Richtung,

dann findest du den Seelenfrieden,

Glück ist der Weg und nicht das Ziel.