Dein Schiff

Du bist auf einer großen Reise,

die man als „Das Leben“ kennt.

Dein Herz folgt einer kleinen Weise,

ein Lied das man dein Schicksal nennt.

Dein Dasein ist ein großes Schiff,

und du bist hier der Kapitän.

Und gibt es auch manch scharfes Riff,

du wirst die Fahrt siegreich bestehn.

Die Segel weit gebläht vom Wind,

sie tragen rasch dein Boot davon.

Am Ziel wo deine Lebensträume sind,

da warten Glück und Liebe schon!

Freude in der Seele

Weihnachtskerzen strahlen hell,

ein warmes Licht erfüllt den Raum,

der Kinder Augen wandern schnell,

zu Schätzen unterm Tannenbaum.

Leise klingen schöne Lieder,

die Sorgen sind unendlich weit,

und ich fühl die Freude wieder,

das Seelenglück der Weihnachtszeit.

Der Ruf

Ein leiser Ruf reist durch die Zeit,

von der Liebe ausgesandt.

Zwei Seelen, die getrennt so weit,

in Sehnsucht sind gebannt.

Der Ruf er soll der Bote sein,

Verheißung auf das Glück,

auf Lebenslust im Sonnenschein,

vom Paradies ein Stück.

Er singt den Seelen leis sein Lied,

will damit sie begleiten.

Doch ob das Wunder jetzt geschieht,

entscheiden nur die beiden.

Den Weg der sie zusammenführt,

muss jede nun erwandern.

Nur wenn man nicht das Ziel verliert,

kommt ein Herz zum andern.

Wenn auch der Pfad mal steinig ist,

lohnt es ihn zu gehen.

Denn wenn du erst angekommen bist,

wirst du dein Schicksal sehen.

Durch den Advent

Dunkel liegen schon die Straßen,

der Wind treibt Wolken übers Land,

in den Häusern brennen Kerzen,

und mancherorts ein Lied erklingt.

Schnee fällt in die stillen Gassen,

macht daraus ein weißes Band,

das in vielen Menschenherzen,

Hoffnung jetzt auf Frieden bringt.

Leiser scheinen nun die Stunden,

das Leben rennt nicht so dahin,

während Mütter Plätzchen backen,

kehrt eine tiefe Ruhe ein.

Des Jahres Mühsal ist verschwunden,

das Dasein hat jetzt wieder Sinn,

Zeit die Geschenke einzupacken,

den bald wird wieder Weihnacht sein.

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Bei der Linde

Bei der Linde im Dorf treffen wir uns zum Tanz,

der Frühling schenkt wieder uns seinen Glanz,

und die Herzen sind weit den der Winter ist fort,

in den fröhlichen Augen, führt die Sehnsucht das Wort.

 

Bei der Linde im Dorf wird das Leben zum Fest,

und es bleibt von der Nacht nicht mal ein kleiner Rest,

alle singen so froh und die Liebe geht um,

jeder Bursch wirbelt stolz heut sein Mädel herum.

 

Bei der Linde im Dorf hört man fröhliches Lachen,

und man spürt überall, das die Kräfte erwachen,

war der Winter auch kalt, in den Menschen den braven,

ist die Hoffnung nicht tot, nein sie hat nur geschlafen.

 

Bei der Linde im Dorf will auch ich heute küssen,

deinen zärtlichen Blick durch den Sommer nicht missen,

mit dir will ich lachen hier beim Tanzen und Springen,

will das Lied von der Liebe übers Jahr mit dir singen.

 

Bei der Linde im Dorf treffen wir uns zum Tanz,

der Frühling schenkt wieder uns seinen Glanz,

und die Herzen sind weit den der Winter ist fort,

in deinen fröhlichen Augen führt die Sehnsucht das Wort.