Freesienduft

Ach im Juli und August,
was ist das eine Lust,
die Freesien sie blühen schön,
sind so herrlich anzusehen.
Fliegt ihr Duft her zu mir,
lieber Gott ich danke dir
für solchen Riechgenuss.

Ich sitze am Balkone,
des Häuschens, wo ich wohne,
und lasse mich verwöhnen,
vom Duft der bunten Schönen.
Würd ihn gern konservieren,
um nie ihn zu verlieren,
hätt niemals dann Verdruss.

September kommt geflogen,
sind ihm nicht gewogen,
werden jetzt wohl sterben,
mein Garten fällt in Scherben.
Und wie die Freesienblüte,
wird meine Nase müde.
Mit Duften ist jetzt Schluss.

Zauberhafter Schmetterling

Er saß auf einer Blüte

und schien mich anzusehen,

zwei Augen auf den Flügeln,

so bunt und leuchtend schön.

Es war als ob ein Engel,

vom Himmel mir geschickt,

an einem Sommermorgen,

mir grad ins Herz rein blickt.

Ein filigranes Kunstwerk,

aus Lebenslust gestrickt

um Menschen zu erfreuen,

wenn sie der Kummer drückt.

Er schenkte mir die Freude,

dich ich schon lang vermisst,

ich hatte fast vergessen,

wie schön die Erde ist.

Es gibt so viele Wunder,

die wir gern übersehen,

weil wir nicht mit dem Herzen,

durch unser Leben gehen.

Ein Kind aus Gottesgarten,

der wundersamen Dinge,

die diese Welt verzaubern,

das sind die Schmetterlinge.

Quelle: Pixabay

Quelle: Pixabay

So geht der Sommer

 

So geht der Sommer jetzt zur Ruh,

sein Atem wird nun schweigen,

das Jahr schwingt auf sein Ende zu,

der Herbst will sich nun zeigen.

Die Blätter wehen bunt im Wind,

der Regen wäscht sie nieder,

an Tagen die jetzt kürzer sind,

die dunkle Zeit kommt wieder.

Geerntet sind die Felder schon,

nichts blieb, als braune Erde,

es wäre der Mühsal schönster Lohn,

das wieder Frühling werde.

 

So geht der Sommer jetzt zur Ruh,

im Nebel träumt das Leben,

bald deckt ein Kleid die Wiesen zu,

das von Winters Hand gegeben.

Wer jetzt in sich die Sehnsucht spürt,

die Wege neu zu gehen,

wird, egal wohin die Straße führt,

gar manches Wunder sehen.

Gedeckt ist nun der große Tisch,

reichlich sind seine Gaben,

an allen Früchten reif und frisch,

kann jeder hier sich laben.

 

So geht der Sommer jetzt zur Ruh,

sein Atem wird nun schweigen,

das Jahr schwingt auf sein Ende zu,

der Herbst will sich nun zeigen.

So geht der Sommer jetzt zur Ruh,

im Nebel träumt das Leben,

bald deckt ein Kleid die Wiesen zu,

das von Winters Hand gegeben.

 

Sommer ist Genuss

 

Filigrane Sonnenstrahlen tanzen

zwischen bunt erblühten Pflanzen,

die Amsel singt im Baume,

du wähnst dich wie im Traume,

ein leises Bienensummen,

lässt alles Leid verstummen.

Es ist wie ein Gedicht,

aus dem der Schöpfer spricht,

schau hin, will er dir sagen,

hör auf dich zu beklagen,

sieh nur wie wunderbar,

der Sommer ist fürwahr.