Freesienduft

Ach im Juli und August,
was ist das eine Lust,
die Freesien sie blühen schön,
sind so herrlich anzusehen.
Fliegt ihr Duft her zu mir,
lieber Gott ich danke dir
für solchen Riechgenuss.

Ich sitze am Balkone,
des Häuschens, wo ich wohne,
und lasse mich verwöhnen,
vom Duft der bunten Schönen.
Würd ihn gern konservieren,
um nie ihn zu verlieren,
hätt niemals dann Verdruss.

September kommt geflogen,
sind ihm nicht gewogen,
werden jetzt wohl sterben,
mein Garten fällt in Scherben.
Und wie die Freesienblüte,
wird meine Nase müde.
Mit Duften ist jetzt Schluss.

Weihnachten, Hoffnung und Sinn

Ein Stern strahlt hell am Firmament,

sein Licht, es zeigt den Weg der Freude,

seit langer Zeit der Mensch ihn kennt,

er bringt die Hoffnung uns auch heute.

Darum macht euch jetzt auf die Reise,

und folgt dem Stern, dem Licht der Welt,

kommt, hört das kleine Lied, dass leise,

euch von der Liebe macht erzählt.

Die Hoffnung ist der Kern des Lebens,

sie macht euch für das Glück bereit,

und wer ihr folgt, geht nicht vergebens,

das ist der Sinn der Weihnachtszeit.

Der Ruf

Ein leiser Ruf reist durch die Zeit,

von der Liebe ausgesandt.

Zwei Seelen, die getrennt so weit,

in Sehnsucht sind gebannt.

Der Ruf er soll der Bote sein,

Verheißung auf das Glück,

auf Lebenslust im Sonnenschein,

vom Paradies ein Stück.

Er singt den Seelen leis sein Lied,

will damit sie begleiten.

Doch ob das Wunder jetzt geschieht,

entscheiden nur die beiden.

Den Weg der sie zusammenführt,

muss jede nun erwandern.

Nur wenn man nicht das Ziel verliert,

kommt ein Herz zum andern.

Wenn auch der Pfad mal steinig ist,

lohnt es ihn zu gehen.

Denn wenn du erst angekommen bist,

wirst du dein Schicksal sehen.

Zauberhafter Schmetterling

Er saß auf einer Blüte

und schien mich anzusehen,

zwei Augen auf den Flügeln,

so bunt und leuchtend schön.

Es war als ob ein Engel,

vom Himmel mir geschickt,

an einem Sommermorgen,

mir grad ins Herz rein blickt.

Ein filigranes Kunstwerk,

aus Lebenslust gestrickt

um Menschen zu erfreuen,

wenn sie der Kummer drückt.

Er schenkte mir die Freude,

dich ich schon lang vermisst,

ich hatte fast vergessen,

wie schön die Erde ist.

Es gibt so viele Wunder,

die wir gern übersehen,

weil wir nicht mit dem Herzen,

durch unser Leben gehen.

Ein Kind aus Gottesgarten,

der wundersamen Dinge,

die diese Welt verzaubern,

das sind die Schmetterlinge.

Quelle: Pixabay

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Bei der Linde

Bei der Linde im Dorf treffen wir uns zum Tanz,

der Frühling schenkt wieder uns seinen Glanz,

und die Herzen sind weit den der Winter ist fort,

in den fröhlichen Augen, führt die Sehnsucht das Wort.

 

Bei der Linde im Dorf wird das Leben zum Fest,

und es bleibt von der Nacht nicht mal ein kleiner Rest,

alle singen so froh und die Liebe geht um,

jeder Bursch wirbelt stolz heut sein Mädel herum.

 

Bei der Linde im Dorf hört man fröhliches Lachen,

und man spürt überall, das die Kräfte erwachen,

war der Winter auch kalt, in den Menschen den braven,

ist die Hoffnung nicht tot, nein sie hat nur geschlafen.

 

Bei der Linde im Dorf will auch ich heute küssen,

deinen zärtlichen Blick durch den Sommer nicht missen,

mit dir will ich lachen hier beim Tanzen und Springen,

will das Lied von der Liebe übers Jahr mit dir singen.

 

Bei der Linde im Dorf treffen wir uns zum Tanz,

der Frühling schenkt wieder uns seinen Glanz,

und die Herzen sind weit den der Winter ist fort,

in deinen fröhlichen Augen führt die Sehnsucht das Wort.

 

 

Hommage an Heinz Erhardt

Der kleine Heinz war kaum geboren,

da hat er auch schon auserkoren,

zum Lebenszweck Gedichte schreiben,

er sollt es ziemlich heftig treiben.

Doch blieb`s beim Schreiben nicht allein,

auch eine Bühne musste sein,

auf der er dann der Welt zur Freude,

zum Frohsinn für die andern Leute

zum besten gab die lustgen Sachen,

über die wir heut noch lachen.

In Filmen und im Radio

machte Heinz die Menschen froh.

Er füllte große, kleine Hallen,

man hörte lauthals Lachen schallen,

ja Heinz war überall beliebt,

schad das es ihn nicht mehr gibt.

Es bleibt mir nur im Dank zu schenken

und an sein Genie zu denken,

auf das sein Schelm für ewig bleibt

und Sorgen uns und Schmerz vertreibt,

damit auch noch in hundert Jahren,

die Menschen Fröhlichkeit erfahren,

wenn sie seine Texte hören,

die Ihren Kummer dann zerstören.