Lehmanns Treffen mit dem Tod (gereimte Satire)

Herr Lehmann fühlte sich so schlecht,

die Glieder schmerzen ohne Ruh,

nicht mal ein kühles Bier kam Recht,

er lies die Flasche lieber zu.

Nun also schien es dann soweit,

jetzt sollte es ans sterben gehen,

und Lehmann tat sich selber leid,

hätt gerne noch die Welt gesehen.

Die Nacht brach über ihm herein,

die Schmerzen zogen weiter,

am Morgen dann im Sonnenschein,

war`s Dasein wieder heiter.

Doch plötzlich stand der Tod im Raum

und sah auf ihn hernieder,

er sprach: „Mein Freund, das ist kein Traum,

es schmerzten deine Glieder

und in Gedanken riefst du mich,

wolltest mit mir verreisen,

hier bin und ich hole dich,

ich lass mich nicht Bescheißen“.

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