Der Magenbitter

Die Ehefrau fragt ihren Mann: „Sag mal Gerd, wo ist eigentlich die Flasche Magenbitter geblieben, die im Wohnzimmer in der Minibar stand?“

Ihr Mann legt die Stirn in Falten und es beginnt der Prozess angestrengten Nachdenkens.

Magenbitter, hm, ach, richtig, der Magenbitter! Ja, weißt du, neulich, als du mit deinen Freundinnen das Wochenende zum Kegelausflug warst, da hab ich durch Zufall in die Minibar geschaut, da war die Flasche noch unverschlossen.“

Kann sein, aber jetzt ist die Flaschen verschwunden!“ sie blickt ihn fragend an.

„Ja, an diesem Abend hatte ich wohl irgendetwas Verdorbenes zu mir genommen. Jedenfalls wurde mir plötzlich so übel. Also dachte ich der Magenbitter könnte helfen und hab mir ein Gläschen gegönnt.“

Ein Gläschen? Und wo bitte ist der Rest?“

Naja, es hat nicht gewirkt, also hab ich mir noch ein Gläschen nachgeschenkt. Aber etwas war wohl mit dem Magenbitter nicht in Ordnung!“

Wiesoo?“ Sie ahnt, dass das noch nicht alles war!

Nun,“ er wirkt jetzt trotzig, „nachdem auch das zweite Glas nicht wirkte, habe ich den Rest der Flasche auch noch getrunken. Und was soll ich dir sagen, erst ging es mir besser, ich war richtig gut drauf. Auch die neue Nachbarin, der ich gegen dreiundzwanzig Uhr einen Antrittsbesuch gemacht habe, fand mich sehr anziehend. Aber am nächsten Morgen, als ich in ihrer Wohnung wach wurde, da war mir vielleicht übel und Kopfschmerzen hatte ich, Kopfschmerzen, unerträglich. Ich habe es kaum geschafft in die Unterhose zu kommen so schwindelig fühlte ich mich!“

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