Ein Jahr im Wandel

Kalte Tage, lange Nächte,

Sonne ist nicht oft zu sehen,

Dicke Mäntel, klamme Finger,

keine Freude raus zu gehen.

Glatte Straße weiße Felder,

wo sind all die Farben hin?

Rote Nasen, schwere Schuhe,

Schwermut in den Herzen drin.

Warme Häuser, hohe Kosten,

weil man nicht vom Ofen weicht,

Eiskristalle, Winterstürme,

Frost, soweit das Auge reicht.

 

Vogelstimmen, frohe Weisen,

jetzt ertönt ein anderes Lied,

Sonnenstrahlen, neues Leben,

ein Blühen, das den Blick anzieht.

Helle Stunden, dünne Jacken,

Herzen tanzen froh im Licht,

Grüne Wiesen, Schmetterlinge,

die Macht des kalten Winters bricht.

Junge Liebe, frohes Lachen,

Sehnsucht steigt zum Himmel auf,

Blumensträuße, Gartenfeste,

so nimmt der Frühling seinen Lauf.

 

Lange Tage, kurze Nächte,

Sonnenschein von früh bis spät,

Knappe Röcke, schöne Aussicht,

dass Mann ins Träumen da gerät.

Asphalt flimmern, Sonnenblende,

Reiselust steigt in die Seelen,

Urlaubsfreude, Aufbruchstimmung,

Menschen, die in Staus sich quälen.

Volle Strände, hohe Preise,

wer soll alles das Bezahlen,

Hitzewellen, Sonnenbrände,

wann wird wieder Regen fallen?

 

Bunte Blätter, wilde Winde,

in vielen Farben strahlt der Wald,

Pilze suchen, und Kastanien,

Leben wird nun langsam alt.

Kranichrufe, tiefe Wolken,

nach Süden nun die Vögel ziehn,

Regenschauer, leichter Frost,

das erste Feuer im Kamin.

Früher Schnee, kalter Morgen,

und stetig stirbt das alte Jahr,

Tage dunkel, viele Wochen,

Winter, wie er immer war!

 

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