Der böse Traum

Dämmerung verhüllt die Erde,

kalte Nebel zeugen Schweigen,

Leben starb in Schattenstürmen,

verloren ist der Daseinsreigen.

 

Einsamkeit liegt im Dunkel,

Wolken, tiefe dichte Schwaden,

kein Leben, einfach Nächte,

sich im Garnichts baden.

 

Menschheit ist allein geblieben,

Auge blickt mit Bangen,

Finsternis, Kind ihrer Gier,

hält sie nun gefangen.

 

Einst den Abgrund übersehen,

stürzten sie aus Herrlichkeit,

hinein ins Lande Nirgendwo,

das Königreich der Schattenzeit.

 

Hoffnungsschimmer bringt ein Licht,

neuer Tag am Firmament

geboren aus der Lebenskraft,

die Dunkelheit nicht kennt.

 

Plötzlich reißt der Himmel,

seht der Sonne Saum.

Nebel und die Finsternis,

Welt aus einem Traum.

2 Kommentare zu “Der böse Traum

  1. Lieber Jürgen ,
    zu Beginn dieses Tages nehme ich mir wie zum Seelenfrühstück diese Worte mit :
    „…neuer Tag am Firmament –
    geboren aus der Lebenskraft,…“
    Ich wünsche dir, mir und uns allen, dass heute viel Gutes geboren wird aus der nie versiegenden Quelle unserer Lebenskraft.
    Einen schönen guten Morgen wünscht dir
    Marina 🙂 😀

    • Liebe Marina, jeden Tag wird Gott sei Dank viel Gutes geboren, aber manche Menschen merken es nicht.
      Der Ursprung unserer Energie ist die Liebe, sie ist die Grundlage der Schöpfung und sie treibt das Leben voran.
      In dieser Gewissheit wünsche ich dir einen besonders gelungenen Freitag voller positiver Stimmung und Erfahrung!
      Gruß Jürgen 🙂

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