Wenn die Eismondnacht vergeht

Hell erstrahlt der Wintermond,

eiserstarrt zeigt sich die Nacht,

und eine stille Ruhe wohnt,

in der weißen Winterpracht.

 

Leblos liegt das Land im dunkeln,

Frostversunken ist die Welt,

vom Himmel, wo die Sterne funkeln,

kaltes Licht zu Boden fällt.

 

Wo noch Schwäne bis vor Tagen,

kreisten stolz dort auf dem Teich,

wird morgen schon ein Eisschild tragen,

Schlittschuhläufer tanzend Elfengleich.

 

Kinder werden fröhlich toben,

nach einer kleinen Schneeballschlacht,

Mütter werden stolze Väter loben,

den der erste Schneemann ist gemacht.

 

Doch erst muss die Nacht vergehen,

und der Mond erloschen sein,

dann erst kann im Licht entstehen,

Winterglück für Groß und Klein.

 

Mit den ersten Sonnenstrahlen,

die die dunkle Nacht nicht mag,

wird das Leben Bilder malen,

von einem schönen Wintertag.

8 Kommentare zu “Wenn die Eismondnacht vergeht

  1. Schön, gefällt mir Dein Gedicht. Gerade in der Weihnachtszeit fehlt mir manchmal unser deutsches Klima. Bei 18 Grad und strahlend blauem Himmel will hier in Süd-Italien bei mir manchmal keine richtige Weihnachtsstimmung aufkommen.

    • Hallo Daggi, ich freue mich, dass du den Weg auf meinen kleinen Traumplaneten gefunden hast! Herzlich willkommen!
      Ja, wenn man Weihnachten in Süditalien feiert, ist das stimmungsmässig schon ein Unterschied. Da fehlt dann irgendwann das deutsche Winterwetter für die Weihnachtsstimmung. Andererseits kenne ich Leute, die würden gerne mit dir tauschen liebe Daggi. Vielleicht kannst du da ja mal so eine Art Housesharing organisieren du wohnst über Weihnachten bei sonnenhungrigen in Deutschland, die dafür die Weihnachtstage bei dir verbringen dürfen.

      • Das dürfte schwierig werden mit 5 Kindern, Ehemann, Schwiegersohn und Enkelkind die ich dann auch alle dabei haben wollte, sonst würde mir ja wieder was fehlen. Seh´schon werde mich wohl damit abfinden müssen, dass man nicht alles haben kann. *grins*

      • laaaach …ach ne hab dich wieder gefunden in meinem Durcheinander von Blogs und Kram und Zeug…frag mich aber bloss nicht wie. Falls ich mich nicht mehr melde ist das keine Absicht.

      • Hallo Daggi, bin eigentlich nur noch selten hier, seit ich den Blog auf Blogger zur Hauptseite gemacht habe. Aber ich freu mich, das du mich hier auch gefunden hast!

  2. Lieber Jürgen ,
    gerade heute habe ich einen abendlichen Schneespaziergang unterm Sternenhimmel genossen – da ist dein Gedicht hier eine wunderbare Nachlese!
    Hab vielen Dank!
    Herzliche Wintergrüße von
    Marina 🙂 😀

    • ist schon schön, so ein kleiner Spaziergang im Winter. Aber mal ehrlich, wir versinken gerade in dem weißen Zeug und das reicht jetzt fürs erste. Sonst muss ich Weihnachten den Tannenbaum erst ausgraben.

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