Feige Kriege

Kreischend liegt das große Schweigen,

dort wo eben noch die Kinder lachten,

und Sonnenstrahlen Bilder malten,

liegen Trümmer, türmt sich Schutt.

Tiefe Krater, die uns die Orte zeigen,

wo Marschflugkörper wilde Tänze machten,

als sie dem Tod die Zeche zahlten,

was die Menschen schützen sollte, ist kaputt.

Bleiche Menschenleiber, an den Wegesrändern,

gar manchem fehlt ein Teil vom ich,

Mütter, die nach ihren Kindern suchen,

Hoffnungsvoll, doch Angst im Blick.

Im Winde wehen zerrissene Gewänder,

bis zum Horizont zieht die Zerstörung sich,

aus Ruinen hört man Männer fluchen,

und Angst die Bomber kehren zurück.

Ein Tag der Tränen, niemals vergessen,

eingebrannt ins Lebenslied der Welt,

nichts als Schande, das sind die Kriege,

Vernichtung, die von Dummheit lebt.

Nur wer auf falsche Gier versessen,

und nichts mehr achtet außer Geld,

den Interessieren diese miesen Siege,

zu denen er in seiner Feigheit strebt.

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s