Gedanken am Samstag

Samstag es Regnet,

ich sitze hier und denke nach,

was ist los in diesem Land,

was geht vor in Europa;

Finanzkrise, Bankenkrise,

Immobilienkrise, Wirtschaftskrise,

du kriegst die Krise.

Politneurotiker versprechen uns,

mindestens einmal pro Woche,

sie hätten gerade den Euro gerettet.

Aber so oft sie das auch erzählen,

nächste Woche geht es wieder los.

Und außerdem, wer wird da gerettet,

der Euro, die Griechen, die europäische Ordnung,

oder vielleicht doch nur die Banken.

Eigentlich versuchen die Damen,

und auch die Herren in Brüssel, Paris, oder Berlin,

doch nur ihre Ämter und ihre Ärsche zu retten.

Aber wer rettet uns, vor denen,

wer beschützt uns vor der Gier der Finanzmärkte,

wer bestraft die Profiteure für ihre Rücksichtslosigkeit,

warum dürfen solche Zocker unsere Zukunft riskieren,

warum werden wetten auf Nahrungsrohstoffe geduldet,

während immer mehr Menschen hungern.

Geld heißt es, regiert die Welt,

aber wieso lasst ihr euch den Unfug einreden,

der Wert eines Geldbetrages existiert nur im Kopf,

niemals in der Realität, er ist Fantasie, so nichts.

Seit Jahrhunderten macht man uns was vor,

Hüttchenspieler Tricks und unverhohlener Betrug

und keiner wehrt sich, sind wir so dumm.

Im Anfang war Geld kein Tauschmittel,

sondern ein Opfer und Kultgegenstand,

aber nach der soundsovielten Missernte

und der xden Naturkatastrophe begriff man,

dass noch nicht mal die Götter das Zeug wollten.

Man suchte einen anderen Nutzen

und der große Bluff begann.

Jetzt haben wir den Scheiß am Hacken,

und die halbe Welt bildet sich ein,

das Zeug wäre irgendetwas Wert.

Das Leben könnte so einfach sein,

wenn wir Menschen nicht so dämlich wären!

2 Kommentare zu “Gedanken am Samstag

  1. Wie wahr! Wenn wir auf der großen Skala um uns schauen, dann könnte man an der Menschheit wirklich verzweifeln. Ich glaube, was uns rettet, ist auf die kleine Skala zu schauen: auf die Menschen, die uns wichtig sind und die in ihrem kleinen Umfeld versuchen, Gutes zu tun, miteinander zu harmonieren und Freundschaft und Liebe verbreiten. Ich bin überzeugt, das hat auch Auswirkung auf die globale Stimmung!

    • Weißt du, das Problem ist ja, auch im privaten Umfeld findet man immer mehr Leute die diesen Wahnsinn als „alternativlos“(ich hasse die Merkel dafür) bezeichnen. Es scheint, als ob die Dinge die das Leben so lebenswert machen kaum noch wichtig sind. Wenn du heute deine Kinder ohne Markenklammoten und ein aktuelles Handy in die Schule schickst, werden sie gemobbt. Da ist man froh, wenn man jemanden trifft, der nicht nur vom Geld redet. Unsere Gesellschaft ist dekadent und glaubt das wäre normal. Die Menschen die im kleinen versuchen positives zu bewirken werden gelobt und belächelt gleichzeitig, gelobt wenn man sich mit ihnen Schmücken kann(z. B. um eine Wahl zu gewinnen) und belächelt so bald die Kameras weg sind. Irgendwann kommt aber wieder der Bruch, dann werden sich einige wundern, immer schneller, immer höher, immer mehr, geht nämlich nicht!
      Aber darüber zu Diskutieren ist müßig!
      Andererseits kann man im Kleinen tatsächlich einiges bewirken, und das mit der Zeit durchaus Auswirkungen auf das große Ganze, Gott sei Dank!

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