Schwarz – Gelb oder Regieren auf Abruf

Hallo liebe regierungsgeschädigte und Politikverdrossenheit heuchelnde Mitwähler und Wahlverweigerungsexperten.

 

Ist es nicht schön zuhause im Sessel zu sitzen und den Berliner Politclowns dabei zuzuschauen wie sie sich und unser Land an den Rand der Verzweiflung bringen? Ist es nicht eine Freude, nicht nur für die Kollegen vom politischen Kabarett, unsere geschätzte Kanzlerin und ihre nicht minder unfähigen Kollegen von der FDP bei der täglichen Arbeit (ich weiß, reine Satire) zu beobachten?

Insbesondere die Damen und Herren von der Gelbenfraktion, allen voran der sogenannte Außenminister Guido Westerwelle und der neue Parteichef und Vizekanzler Philipp Rösler machen es dem Bürger im Moment nicht leicht. Wer bisher daran geglaubt hat, dass politisches Kabarett nur von Urban Priol und anderen namhaften Fachleuten gemacht wird, denn belehren diese Leute seit Monaten eines besseren. Mit einem Unterschied, die professionellen Vertreter der Unterhaltungsbranche sind lustiger.

Was in Berlin geboten wird, vom Atomausstieg, über Panzerdeals und andere fragwürdige Geschäfte, bis zur Griechenland und Eurorettung, ist alles andere als lustig. Und Freund Guido, der erst eine deutsche Beteiligung am Libyeneinsatz zu Recht verhindert hat, hat jetzt die Stirn zu behaupten, Gaddafi hätte vor den angeblichen wirtschaftlichen Sanktionen kapituliert. Dabei waren diese „Sanktionen“ doch nur ein Abwarten, mit wem man in Libyen in Zukunft verhandeln muss, wenn man dort z.B. Kriegsspielzeug an den man bringen will.

 

Unsere Kanzlerin hat es nicht leicht, getrieben von Spekulanten und Finanzjongleuren aus aller Welt, hetzt sie von einem Rettungsgipfel in den nächsten.

Dabei versucht sie mittlerweile nicht nur den Euro zu retten, nein, auch in Deutschland versteht keiner mehr was sie will und sagen möchte sie es uns auch nicht. Selbst in der eigenen Partei wird die Kritik immer lauter. Da meldet sich nicht nur der Teufel Erwin mit einem Brandbrief zu Wort, nein, auch Altkanzler Helmut Kohl, sie erinnern sich, der Saumagengourmet aus Oggersheim, macht seiner Schülerin schwerste Vorhaltungen.

Von einer Abkehr von den alten Werten der CDU ist da zuhören, von fehlender Orientierung für die Wähler gar, die nicht mehr wüssten, wofür die Partei steht.

Da kommen die Querschüsse der Schwesterpartei CSU genauso ungelegen, wie die Profilneurosen der FDP, arme Angela, um alles muss sie sich selber kümmern.

 

Und jetzt das, in der Eurofrage entdecken mittlerweile sogar getreue CDU-Bonzen wie Norbert Lammert und Wolfgang Bosbach so etwas wie ein Gewissen und wollen dem neuen Prestigeprojekt ESM (unbegrenzter Rettungsfonds) der Euroretter Merkel und Sarkozy ihre Zustimmung im Bundestag verweigern. Queen Angie is not amused!

Das mit dem Gewissen meine Herren kommt reichlich spät, schließlich hab ihr die anderen Rettungspakete auch durchgewunken. Oder denkt ihr im Stillen schon an eine Nachfolge im Amt?

 

Aber jetzt wird klar, was man am Anfang schon wusste, aber immer geleugnet hat, wenn Griechenland und andere Schuldenhelden in der Eurozone bleiben, dann wird daraus eine Transferunion.

Daran wird auch die dringend erforderliche und längst überfällige europäische Wirtschafts- und Finanzregierung nichts ändern. Sollte es überhaupt dazu kommen, dann kommt es zu spät. Der neue unbegrenzte Rettungsfonds ESM jedenfalls wird für die Koalition eventuell zur Gretchenfrage, wenn das Parlament nicht mitzieht, weil auch aus den eigenen Reihen Gegenstimmen kommen, ist die Kanzlerin am Ende.

Gerade in dieser Situation dürften ihr die klaren Worte nicht gefallen haben, die der von Ihr ins Amt gehobene Bundespräsident Christia

n Wulff in seiner Eröffnungsrede vor der 4. Tagung der Wirtschaftsnobelpreisträger in Lindau vor ein paar Tagen fand.

Die Rede ist für interessierte nachzulesen unter: http://www.bundespräsident.de

 

Es sieht so aus, als würde es langsam einsam um die Kanzlerin, man bekommt den Eindruck, diese Regierung könnte den nächsten Wahltermin vorverlegen müssen.

Schaun wir mal!

 

 

 

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