Krise, oder was kommt? Krise, oder was man daraus macht!

Wir erleben gerade wieder, wie an den Börsen dieser Welt die Kurse ins Trudeln geraten. Manch einer sagt eine Wirtschaftskrise voraus die deutlich schlimmer werden könnte als die Krise 2008/2009.

Die USA wird in ihrer Kreditwürdigkeit um einen Zähler auf AA+ herabgestuft, doch das schafft noch keine Weltwirtschaftskrise. Das wochenlange Tauziehen um die Anhebung der Schuldenobergrenze in Amerika allerdings hatte mit seriöser Politik nichts zu tun. Blanker Populismus von ein paar realitätsfernen republikanischen Teaparty Fanatikern, Leute, denen es nur um den Ausbau vermeintlicher Macht geht, haben die ganze Welt in Atem gehalten.

Aber das Einlenken in letzter Minute führte zu einem faulen Kompromiss, der die Macht dieser Leute nur scheinbar mehrt, Obama aber ist angezählt, Zuviel hat er preisgeben müssen. Die Vereinbarungen reichen außerdem bei Weitem nicht um die Schulden Amerikas irgendwann zurückzuführen, sie verlangsamen noch nicht mal die Neuverschuldung.

Auch wenn China als größter Gläubiger der USA kein Interesse an einem Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft haben kann, plagen die Chinesen Sorgen im eigenen Land, den es sieht dort an den Börsen auch nicht gerade vertrauenerweckend aus. Das Land schiebt anscheinend eine Immobilienblase vor sich her, die, wenn sie platzt, nicht nur dort für Wirbel sorgen wird. Es gibt Fachleute, die diesen Crash noch in 2011 für möglich halten.

 

Und der Euroraum rettet sich von einem Schirm unter den Nächsten, kaum hat man den neuen aufgespannt, regnet es schon wieder durch. Der deutsche Sommer lässt grüßen.

Was also bleibt den Bürgern hierzulande, den Menschen in Europa, was können sie tun, um nicht evtl. von den Ereignissen mitgerissen zu werden? Bedeutet doch eine neue Weltwirtschaftskrise möglicherweise auch wieder einen Anstieg bei den Arbeitslosen zahlen. Es kann zu einer deutlichen Inflationssteigerung kommen, im Einzelfall wird der ein oder andere in Aktien oder Wertpapieren angelegtes Vermögen, vielleicht die Altersvorsorge verlieren.

Die Menschen sollten sich wieder mehr auf die Kraft der Gemeinschaft oder der Familie besinnen. Sich gegenseitig unterstützen hilft allen und kann vieles abfedern. Im Zeitalter der virtuellen sozialen Netzwerke wie Facebook und Konsorten könnte es hilfreich sein, wieder reale Verbindungen im richtigen Leben zu schaffen, mit Nachbar und Freunden gemeinsam nach Möglichkeiten zu suchen, um die Notwendigkeiten des täglichen Lebens zu meistern, das hilft allen und spart Geld. Außerdem lernt man auf diese Art neue Leute kennen, was bei der hohen Zahl an Singles gerade in Deutschland vielleicht die ein oder andere Lebenspartnerschaft oder gar Ehe begründen könnte.

Also ihr Bürger schließt euch zusammen und meistert die Zukunft gemeinschaftlich. Das verringert einige Probleme und macht euch auch gegenüber der Politik und ihrer grenzenlosen Missachtung eurer Interessen stärker.

Mit etwas Glück schaffen wir dabei ein neues Europa, gefestigt in sich und durch die Menschen, ein Europa, das die Stürme der Zeit ohne größeren Schaden übersteht.

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