Traumbild

Aus Seelentief steigt Bildgesicht,

empor in Traumessschwaden,

wo her es fliegt, das weißt du nicht,

von fremden Nachtgestaden.

Es segelt auf Gedankenfluss,

schwimmt in der Sehnsuchtsquelle,

entstanden aus dem Überdruss

an des harten Tages Schwelle.

So folgt es dir in deine Nacht

und singt dir seine Lieder.

Es nutzt im Schlafe seine Macht,

es ringt die Mühsal nieder.

Die Nachtfee hat es dir geschenkt,

dem Tage zu vergeben,

Das Traumbild deine Sinne lenkt,

auf Morgen und das Leben.

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